Mit der Alf-Tasse fing alles an. Sie war die erste Tasse, aus der ich meinen Kaffee in der WUNDERWEIB-Redaktion schlürfte. Sie hatte es mir gleich angetan und weckte so schöne Erinnerungen an meine Kindheit, also die 80er Jahre. Wie hatte ich Alf geliebt - den wuscheligen Kerl mit dem rotbraunen Fell, der ständig telefonisch Essen bestellte und damit drohte den Hauskater der Tanners, Lucky, den Garaus zu machen und ihn aufzuessen...

Seit einem guten Jahr trinke ich nun also meinen morgendlichen Kaffee aus der Alf-Tasse. Und wehe jemand schnappt sie mir vor der Nase weg. Nicht auszudenken! Es war schon schlimm genug, als die Tasse nach dem Redaktions-Umzug von Har- nach Hamburg plötzlich verschollen war. Einen ganzen Monat lang musste ich mir mit anderen Tassen behelfen - doch aus keiner schmeckte der Kaffee so gut, wie aus eben dieser Alf-Tasse.

Da macht es auch gar nichts, dass die Tasse bereits ein wenig lediert ist und am oberen Rand eine kleine Ecke vom Porzellan abgeschlagen ist. Denn, da halt ich es doch ganz wie Alf: Alles "Null Problemo!"

(Franziska Anders)