Heute gibt es “Schweinemedaillons à la Stroganoff”. Hört sich doch super an, oder?! Das Rezept von LECKER.de hat bei meinen Bekannten immer super funktioniert. Bei mir war es aber gar nicht super, im Gegenteil….aber dazu später. In der Küche angekommen, lege ich sofort los. Schließlich habe ich meine Freundin für halb sieben herzitiert und möchte einigermaßen gut dastehen. Die Kartoffeln werden gekocht. Das habe selbst ich schon mal gemacht…funktioniert also. Nach 20 Minuten soll ich sie abschrecken. Seit wann schreckt man Kartoffeln ab??? Dann soll ich sie “häuten”. Als am Ende nur noch die Hälfte der armen Erdäpfel übrig bleibt, bin ich etwas enttäuscht. Ich bin niedergeschlagen und bezweifle, ob es überhaupt noch einen Sinn macht weiterzukochen…vielleicht habe ich mich mit dem Gericht auch etwas übernommen denn eigentlich funktioniert es. Jetzt kann es nur noch besser werden….
Die Schwierigkeiten begannen bereits beim Einkaufen. 600 Gramm Schweinefilet sollten es sein. Die waren natürlich ausverkauft. Also greife ich zu Schweinesteaks. Gut, den Rest habe ich mit einigen Umwegen besorgen können.
Ich erinnere mich an den Rat von Horst Lichter, würze das Fleisch und schiebe es in den Backofen. So kann ich mich in Ruhe den Beilagen widmen. Diesmal nehme ich Schalotten statt Zwiebeln und lege sie vor dem Schneiden ins Wasser -ja, ja….ich habe aus meinen Fehlern gelernt . Die Soße mit den Champignons und den Gewürzgurken lässt sich relativ einfach herstellen, die Rösti auch. Danach die drei Hauptkomponenten schön anrichten. Nach nur zweieinhalb Stunden bin ich fertig (das wird ja immer länger!!).
Meine Freundin trifft ein, probiert und es gibt ein vernichtendes Urteil. Die Liste der Kritik ist so lang, dass ich überlege, ob nicht ein paar Tränen Mitleid erwecken und sie zum Schweigen bringen. Hier ein paar Auszüge: Das Fleisch ist zu zäh, die Gewürzgurken zu dominant, die Rösti zu labberig, im Großen und Ganzen nur “bekömmlich”.
26 August 2009
Kochversuch- die Zweite
Luise lernt kochen
Ich bin Luise, Praktikantin in der Online Redaktion von LECKER.de. Hier beschäftige ich mich den ganzen Tag mit Rezepten, Gerichten und Artikeln übers Kochen und Backen. Dabei gibt es nur einen Haken: Ich selber kann überhaupt nicht kochen und habe mich 20 Jahre lang erfolgreich davor gedrückt.
Nun aber stelle ich mich der Herausforderung und möchte die hohe Kunst des Kochens erlernen. Ein klar definiertes Ziel habe ich schon: In zwei Monaten die komplette Redaktion bekochen. Lesen Sie hier jede Woche wie es mir bei diesem Experiment ergeht!
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Gesendet von Hightower73 am 26.08.2009 um 16:08 Uhr #
Gesendet von Luise am 30.08.2009 um 22:53 Uhr #