September, Sonne und ein Eis

Ich traue meinen Augen kaum....drei Sonnenstrahlen blitzen durch meine Rollos. Hat sich die Sonne in der Stadt vertan oder wird Hamburg ausnahmsweise auch mal beglückt?

Wie auch immer, das muss gefeiert werden. Ich rufe meine beste Freundin Laura an und wir fahren in unsere Lieblingseisdiele. Wenige Minuten später steht ein toller Eisbecher vor uns: Joghurtbecher Obstsalat. Mmmmh.....Dank der kleinen Obsthaube (direkt unter dem Sahneberg) hat man während des Essens sogar das Gefühl etwas gesundes zu verzehren. Raffiniert.

Dass der Rest des Bechers aus geschätzten 2.000 Kalorien besteht, ist in diesem Moment egal. Wir lassen ihn uns jedenfalls schmecken und ich nehme mir vor, auch mal einen Eisbecher zuzubereiten.

Schließlich steht der Sommer fast schon wieder vor der Tür! : )

Ein Rumpsteak und viele Fragen

Mich schüttelt es bei einem solchen Anblick. Buaaahh…ein riesiges Stück Fleisch, getränkt in einer undefinierbaren Flüssigkeit. Klar, alle Steakliebhaber werden mir jetzt widersprechen und empört aufschreien. Doch ich werde wohl niemals gut Freund mit solchen Gerichten. Trotzdem bleibe ich fair, befolge den Rat von Horst Lichter und beschäftige mich auch mit diesem ungeliebten Lebensmittel.

Ein Rumpsteak ist also ein 200 bis 300 Gramm schweres Rückensteak vom Rind. Manchmal wird es auch aus der Hüfte geschnitten, dann nennt man es Hüftsteak –klingt logisch! In der Regel hat es an der Längsseite einen weißen Rand aus relativ festem Fett, welchen man ein- oder abschneidet, damit sich das Fleisch beim Braten nicht wölbt. Je nach Garstufe wird es etwa 2-3 Minuten gegart oder gegrillt. So….das sollte reichen. Ob ich auch mal eines braten soll?

Da muss ich wohl erstmal eine Nacht drüber schlafen… : )

Und täglich grüßt die Backkartoffel....

Heute möchte ich mich zu einer heimlichen Liebe bekennen...meiner Liebe zur Kartoffel! Kolenhydrat-Diskussionen hin oder her, ich könnte mich den ganzen Tag davon ernähren. Morgens Kartoffelbrot, Mittags Kartoffelauflauf, Abends dann Kartoffelpuffer und zwischendurch -na klar- Kartoffelchips!

In der letzten Mittagspause zog es meinen ehemaligen Kollegen Frank und mich in ein rustikales Restaurant. Und weil man in der Mittagspause bekanntlich nicht ewig Zeit hat, gab es etwas schnelles, einfaches und leckeres: eine Ofenkartoffel mit Sour Cream. Als die duftende Kartoffel 20 Minuten später vor mir stand, musste ich einfach ein Foto machen. Wieso kann man sich von Bildern eigentlich nicht satt sehen? Das würde mir einiges ersparen. Wie auch immer, diese leckere Kartoffel brachte mich auf die Idee, sie doch einfach mal nachzukochen.

Toi toi toi....

 

Nach dem Sommer ist vor dem Sommer

Gestern war ich -mal wieder- auswärts essen. Schließlich soll das Koch-Erfolgserlebnis vom letzten Mal nicht gleich wieder durch einen Mißerfolg getrübt werden.                 Nach dem Sommer ist vor dem Sommer -also gibt es Salat. Und was für Einen! Viel frisches Gemüse mit einem leckeren Rucola-Senf Dressing. Zum Reinlegen!

Schon nach dem ersten Bissen beschließe ich, auch mal einen tollen Salat zu machen. Doch passt dieses Vorhaben überhaupt in mein Experiment? Fällt das Zubereiten eines Salates auch unter die Kategorie "Kochen"? Schließlich koche, brate, dünste ich höchstens die Beilagen. Eine Definition muss her, also fix den lieben Herrn Google gefragt: „Kochen ist das Garen und Zubereiten von Lebensmitteln allgemein, unabhängig von der Zubereitungsart.“ Alles klar, nun weiß ich auch was ich hier die ganze Zeit zu lernen versuche.

Auf zum nächsten Streich, dem Salat!

Kristines erstes Franzbrötchen

Der heutige Morgen ist nicht wie jeder andere. Er ist besonders, weltbewegend und denkwürdig. Meine liebe Kollegin Kristine hat heute ihr erstes Franzbrötchen gegessen…und ich war live dabei! Kurz zur Vorgeschichte, Kristine kommt aus Köln und ist erst seit einem Monat hier in Hamburg. Ein paar schöne Ecken, Restaurants, Sehenswürdigkeiten kennt sie schon. Nur das traditionellste Gebäck des hohen Nordens ist ihr noch fremd: Das Franzbrötchen. Welch Sünde! Um dem Leid ein Ende zu bereiten, habe ich ihr heute Morgen eines mitgebracht. Nach dem ersten Bissen hörte man ein lautes Fiepsen. „Das ist ja der Hammer! Und wie sich das schon anfühlt –voll lecker!“  

Ich bin hochzufrieden denn die gute Tat zum Wochenende habe ich somit vollbracht. : )

 

Appetit holen kann man sich woanders, gekocht wird Zuhause

Gestern hatte ich wirklich keine Lust aufs Kochen und habe mir eine schöpferische Pause gegönnt. Da man jedoch nicht hungrig schlafen gehen sollte, habe ich mir kurzerhand Freundin Saskia geschnappt und bin mit ihr in eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants gegangen- das Vapiano. Wir haben uns für Spaghetti Carbonara entschieden.

Beim Zubereiten habe ich dem freundlichen Koch ganz genau auf die Finger geschaut. Wahnsinn wie schnell der war. Einen kleinen Tipp konnte ich ihm aber entlocken. Mit etwas Chili und -etwas mehr- Knoblauch, werden die Nudeln gleich doppelt so lecker. Saskia hat es sichtlich geschmeckt- siehe Foto. 

Mmh....vielleicht wäre das ja eine gute Idee für das finale Kochen für die Redaktion?!

 

Luise lernt kochen

Ich bin Luise, Praktikantin in der Online Redaktion von LECKER.de. Hier beschäftige ich mich den ganzen Tag mit Rezepten, Gerichten und Artikeln übers Kochen und Backen. Dabei gibt es nur einen Haken: Ich selber kann überhaupt nicht kochen und habe mich 20 Jahre lang erfolgreich davor gedrückt.

Nun aber stelle ich mich der Herausforderung und möchte die hohe Kunst des Kochens erlernen. Ein klar definiertes Ziel habe ich schon: In zwei Monaten die komplette Redaktion bekochen. Lesen Sie hier jede Woche wie es mir bei diesem Experiment ergeht!

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