I love Gnocchi, too!

Man könnte behaupten, ich sei kochfaul. Stimmt auch. Ich bin kein Küchenfreund, Kochlöffel und Schneebesen sind meine größten Feinde. Und da ich meine Kreativität täglich in viele bunte Buchstaben, Worte, Sätze, Absätze stecken muss, landet nicht viel davon auf dem Mittagstisch. Daher allzu häufig in meinem Napf auf Bauchhöhe: Gnocchi à la Mikrowelle mit Soße aus dem Glas. Weitere Zutaten? Gewürze? Verfeinerungen? Deko? Gibt’s nicht! Und um mich endgültig als Küchen-Loser zu outen: Aus eigenen Stücken wäre mir vermutlich nicht einmal die Zubereitung gelungen. Daher ist die ganz dreist vom Teller der Kollegin, der Queen of Klöße, abgekuckt: Gnocchi mit kochendem Wasser übergießen, für drei Minuten und bei 900 Watt abgedeckt in die Mikrowelle stellen, Soße aus dem Kühlschrank drüber gießen, fertig! Klingt langweilig, ist es auch. Aber mein Magen hat sich bislang noch nie beschwert – und der muss es wissen!

Zugegeben: Die Profi-Variante wäre diese hier gewesen: Gnocchi in Tomatensoße mit Ricotta und Basilikum ...nächstes Mal!

(Nina Heitele)


I love Gnocchi!

Gnocchis, oder auch: ein Traum aus Kartoffelteig und Mehl, können besonders dann eine wundervolle Nahrungsquelle in der Mittagspause darstellen, wenn im Umkreis von geschätzten 100 km keine adäquate und besuchenswerte Imbissstätte aufzufinden ist. Zugegeben, die Kartoffelklöße sind keine von Hand gefertigten Sushi-Röllchen, sondern lieblos in in Entwicklungsstaaten hergestellte Plastiksäckchen geworfene Teigklümpchen, deren Zubereitung ähnlich schwierig ist, wie sich eine Scheibe Brot zu schmieren:Gnocchis in ein möglichst mikrowellenfestes Geschirr befördern, kochendes Wasser und eine Prise Salz hinzugeben und alles für zwei Minuten in die Mikrowelle stellen. Dann das Wasser abgießen und im Bedarfsfall ein lustiges Topping für die hautfarbenen Leckereien ausdenken. Mein Tipp: Ein Schuss Olivenöl und etwas Basilikum machen aus den Kartoffelklößen ein im wahrsten Sinne des Wortes runde Sache.
OK, optisch gesehen gibt es durchaus Lebensmittel, die eine höhere Attraktivität als meine Lieblingsmittagsspeise besitzen, aber manchmal muss es eben schnell gehen. Und da sind Floskeln, wie "Das Auge isst mit" mitunter egal. Denn Hauptsache der Magen knurrt nicht mehr.


P.S.: Gnocchi kann man übrigens auch aus Kürbis machen!

(Janin Hasteden)


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