Köstlich, Vanille-Fisch!

 

Fisch mit Vanille - das klingt für den einen oder anderen eventuell erstmal seltsam. Aber ich schwöre, jeder der es mal probiert hat, will es immer wieder essen!

Zunächst gemahlene Vanille mit Sonnenblumenöl vermischen und etwas ziehen lassen. Dann das Vanille-Öl in der Pfanne erhitzen und darin das Fischfilet von beiden Seiten braten (am besten nimmt man Pangasius oder Seelachs). Während des Bratens den Fisch hin und wieder mit etwas Vanille-Öl beträufeln. Dazu schmeckt z. B. ich Tomatensalat mit Mozzarella und viel frischem Basilikum.

Eine andere, etwas aufwenigere Variante dieses Gerichtes geht so: Vanille mit gesalzener Butter vermischen, je ein Fischfilet auf ein ausreichend großes und mit Öl bepinseltes Stück Pergamentpapier legen und mit der Vanille-Butter bestreichen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Den Fisch in das Pergamentpapier einpacken und auf einem Blech im Ofen garen.

Eines haben beide Varianten gemeinsam: das Ergebnis ist einfach zum Niederknien köstlich!

 (Birte Wloka)


Liebe geht durchs Sushi – aber selbstgemacht bitteschön!

 

Warum muss man eigentlich erstmal gefühlte Jahrzehnte sparen und dann ein halbes Vermögen ausgeben, wenn man Sushi essen gehen möchte?! - „Weil es sooo kompliziert in der Herstellung ist und ja auch nur preisgekrönte – oder zumindest hochkarätige - Zutaten verwendet werden!“ – So oder so ähnlich lautet meist die Antwort. Also war die Konsequenz meines Liebsten und mir bis dato: Seltener Sushi – denn den finanziellen Ruin sind selbst die köstlichen Röllchen nicht wert.

Das dachten wir jedenfalls bis zu dem Tag, als wir kurz vor Ladenschluss ein Kilo frisches Lachsfilet zum Preis von einem halben bekamen. Also kam uns in den Sinn: Warum bei dem Preis nicht einfach mal Sushi selbst ausprobieren...?! Einen Versuch ist es definitiv wert!

Gesagt, getan! Gleich am nächsten Tag flitzten wir voller Tatendrang in den nächsten Asia-Laden, um Klebereis, Surimi, Algenblätter, Reis-Essig, getrocknete Sesam-Samen, Wasabi in der Tube, eingelegten Ingwer, Bambusmatten zum Einrollen und natürlich die obligatorischen Stäbchen zu erwerben. Danach ging es gleich wieder ab nach Hause. Der Kühlschrank spuckte uns noch eine halbe Gurke aus und der Küchenschrank die bei Sushi unverzichtbare Soja-Soße.

Nun ging es los:

  1. Reis in den Reiskocher und parallel drei Esslöffel Reis-Essig mit zwei Teelöffeln Zucker und einem Teelöffel Salz auf dem Herd erhitzen und das erste auf der Bambusmatte ruhende Algenblatt längs mit zwei bis drei dünnen Pastenstreifen Wasabi versehen – gibt die ganz besondere feine Würze.
  2. Anschließend den fertig pappigen Reis mit der Reis-Essig-Mixtur vermengen, etwas abkühlen lassen und auf das feine Algenblatt pressen – geht übrigens am besten mit einem großen, breiten Plastiklöffel oder mit den angeborenen Allzweckwaffen – den Händen. Selbige und auch der Löffel sollten allerdings immer schön feucht sein – sonst bleibt der Reis nämlich überall kleben, nur nicht auf der Alge (so eine Klebereis-Gesichtsmaske ist eher semi-hilfreich). Wichtig: Die Reisschicht sollte nicht zu dick sein, denn Lachs- oder Surimi-Streifen und Gurke müssen ja schließlich auch noch eingebettet werden. Auch hier gilt: Dünner ist mehr, soll heißen: Dünne Streifen von Lachs und Co. lassen sich besser einarbeiten.
  3. Dann noch ein bis zwei Teelöffel getrocknete Sesam-Samen auf das Gesamtkunstwerk streuen und schon geht’s ans Eingemachte – pardon – Einrollen. Doch jedwedes Unbehagen bitte einstellen – auch das ist weder schwer noch kompliziert. Das Geheimnis ist: Von Anfang an muss eng und fest gewickelt werden – und die Bambusmatte steht einem ja auch noch tatkräftig zur Seite!
  4. Wenn man das Wickeln hinter sich gebracht hat, muss man seine Sushi-Rolle nur noch auf einem Brettchen mit einem scharfen (waffenscheinverdächtig scharfen!) Messer vorsichtig in die bekannten Portionen zerteilen, auf Tellern oder Brettchen anordnen, nach Bedarf Ingwer und Wasabi dazu und Soja-Soße in Extra-Schälchen.

 

Voilà! Fertig ist das erste eigene Sushi! Spätestens nach dem ersten Bissen war mir klar: Nur fliegen ist schöner! Und der Blick in die Augen meines persönlichen Sushi-Maestros sagte: Liebe geht wirklich durchs Sushi…

Hier weitere leckere Sushi-Rezepte

(Christiane Werk)


Zack, zack – der Sattmacher.

 

Sonntag später Nachmittag. Wettervorhersage für Montag: grau und Regen.

Die Überlegung: Gehe ich mittags zum Essen raus? Wohl eher nicht. Hamburg-Harburg bei Pieselregen schockt nicht wirklich. Dann muss ich mir wohl was mitnehmen.

Idee: Pellkartoffeln mit Kräuterquark und dazu? Mal was anderes als Putenstückchen. Wie wäre es mit Surimi – zerkleinerten Fischsticks?

Gesagt getan mit einer Zubereitungszeit von ca. 20 Minuten:

Kartoffeln kochen, abpellen vor stumpfen Sonntagsfrüherabend-TV-Serien, ab in die gute alte Tupper-Box und zack in den Kühlschrank.
Am nächsten Mittag die Kartoffeln in Scheiben schneiden, in die Mikrowelle für knapp 2 Minuten auf 900 Watt. Währenddessen die Surimi in kleine Stücke schneiden. Kräuterquark auf die warmen Kartoffelscheiben klecksen, Surimi-Stücken drauf – voilá – fertig!

Fazit: Schmeckt wunderbar, sieht echt lecker und farbenfroh aus (das Auge isst ja schließlich mit…) und macht pappsatt!

Noch mehr Rezepte mit Surimi hier!

(Martina Kleinke)


Wir lieben Sushi

 Sushi

Irgendwie ist es eine Allzweckwaffe – Sushi macht satt, aber nicht ZU satt, es schmeckt würzig, aber nicht zu würzig und außerdem macht es auch noch Spaß, sich im Stäbchenessen zu üben – jedenfalls manchmal, wenn es klappt und man sich keine Doppelknoten in die Finger zwirbelt, während man versucht, möglichst gekonnt die Stäbchen zu schwingen.

Nicht zuletzt eignet Sushi sich zudem toll, um mit den lieben Kolleginnen einen launigen Abend zu verbringen. Und da einige aus der LECKER.de-Redaktion den delikaten kleinen Reis-Fisch-Röllchen ohnehin bereits hoffnungslos verfallen sind, lag es nahe, einfach mal gemeinsam als Restaurant-Testerinnen loszuziehen – wir entschieden uns für Bok's Sushi Bar im Hamburger Schanzenviertel.

Ambiente: Kerzenschein, angenehme, warme Farben, schön ruhig. Kellner: sehr höflich, schnell und – für uns Frauen ebenfalls nicht unwichtig – gutaussehend! Das war auch unser Sushi. Selbiges sah nämlich so hübsch aus, dass wir im ersten Moment Hemmungen hatten, uns drüber her zu machen. Dann siegten aber doch unsere leeren, lauthals grummelnden Mägen und die Vorfreude auf den Gaumenschmaus. Wir gaben uns voll und ganz den kleinen Köstlichkeiten hin – denn das waren sie: köstlich! Unsere Geschmacksnerven wurden also nicht enttäuscht!

Fazit: Bok ist gut!

(Christiane Werk)


Christianes Fisch-Kombi


Nein, ich habe noch keine Schwimmhäute zwischen den Fingern. Und das, obwohl Fisch in sämtlichen Variationen nahezu täglich auf meinem Speiseplan steht. Ich bin zwar Vegetarierin, aber ignoriere einfach mal, dass auch die wortkargen Wassertiere vor ihrem Ableben noch quietschfidel im Wasser umher schwammen. Aber so richtig kross und würzig gebraten kann ich ihnen einfach nicht widerstehen.

Nach einem langen Tag auf der Arbeit vor dem PC koche ich recht gerne, denn bei uns in der Redaktion bei LECKER.de geht es ohnehin den ganzen Tag um deliziöse Rezepte. Da bekommt man sämtliche Inspirationen, die der Gaumen begehrt. Zu aufwändig sollte es allerdings nicht sein, denn SO gerne koche ich auch wieder nicht.

Deswegen entscheide ich mich häufig für frischen Fisch in allen möglichen Kombinationen. Besonders liebe ich als Beilage Basmati-Curry-Reis und einen Tomatensalat mit frischem Basilikum (Hier weitere Fisch-Rezepte). Frei nach dem Motto "nicht kleckern sondern klotzen" gebe ich mich aber nicht mit nur einer Sorte Fisch zufrieden. Wenn schon, dann richtig – und abwechslungsreich. Schließlich will ich meine Geschmacksnerven ja nicht anöden und sie zum Streiken provozieren. Selbiges kann bei meiner Lieblings-Fisch-Auswahl jedenfalls nicht passieren: Tilapia-Filet, Victoria-Barsch und zarter Lachs, selbstredend ordentlich gewürzt mit Dill, Salz, Pfeffer und Kümmel – köstlich! Bei Bedarf ist auch etwas frischer Zitronensaft auf meinem Fisch eine köstliche Ergänzung. Den Reis koche ich in Salzwasser, brate ihn anschließend noch kurz in der Pfanne an und gebe gemahlenen Curry und Sojasoße hinzu.

Mit einem solchen Abendmahl bekomme ich nicht nur wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und Kohlenhydrate. Auch meine Geschmacksnerven stelle ich sehr zufrieden damit. Die sehen es nämlich genau wie ich: Fisch muss einfach auf den Tisch!

(Christiane Werk)


Räucherfisch-Brötchen


Meistens bringe ich selbstgekochtes mit in die Redaktion – im Winter Suppen und Eintöpfe, im Sommer Salate und Rohkost. Doch habe ich nicht immer die Zeit, aufwendige Sachen vorzubereiten, vor allem wenn ich das ganze Wochenende unterwegs bin.

Dann greife ich auf Produkte zurück, die lange haltbar sind und bei mir noch liegen. Hier sind es Räucherfisch – nämlich Heilbutt – und Zwiebeln. Da brauche ich dann nur noch ein Roggenbrötchen vom Bäcker. Das Fischfleisch löse ich von der ledernen Haut und packe ich auf das aufgeschnittene Brötchen. Der Heilbutt hat einen hohen Fettanteil und wird bei Raumtemperatur verzehrt.

Dann werfe ich noch ein paar Zwiebelringe drauf, damit das ganze pikanter wird. Auf die Brötchenhälften lege ich Schwarzbrotscheiben – so was nennt sich in meinem früheren Stammcafé in Düsseldorf eine „Kombi“. So bleiben meine Finger vom Räucherfischfett einigermaßen geschont.

Dazu esse ich einen säuerlichen Apfel, der Frische und Süße gegen das Fettige und Pikante bringt. Eine schlichte aber leckere Mahlzeit.

Alternativ sehr fein: Der Räucherfisch-Cocktail!

(Brian Melican)


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