
Sommerrollen kennt man bisher als Frau nur, wenn man seinen Rock vom Vorjahr anzieht und feststellt, dass das Hüftgold nicht weniger geworden ist, sondern sich in kleinen Röllchen über den Bund legt.
Doch Sommerrollen bezeichnen, das weiß ich seit vier Wochen, auf ganz leichte, beglückende Art auch eine absolut feine Leckerei aus der vietnamesischen Küche: Reispapier, gefüllt mir Gemüse, Glasnudeln, Kräutern, Gewürzen und wahlweise auch Fleisch.
Im Gegensatz zu den Sommerrollen, die man sich unfreiweillig auf die Hüften zaubert, kann man bei ausgesuchten vietnamesischen Restaurants sogar selber Hand anglegen, und ähnlich wie bei Sushi mit Hilfe von Untersetzer diese Rollen anrichten.
Eine sehr gesellige Sache an einem Abend mit Freunden!
Auf dem Bild liegt eine Sommerrolle unten rechts, neben scharfer und süßer Soße; daneben die bekannte, nicht weniger leckere aber etwas fettigere Variante der Frühlingsrolle.
Diese, wie jede Frau weiß, kommt ja ganzjährig auf den Teller und wird gefühlt nach dem Winter auf der Hüfte der Frau entdeckt, wenn der Winter hart, dunkel wie Bitterschokolade und Lebkuchenherzen war und die Warnung einer Schokoladentafel zutrifft "Kann Spuren von Ernüssen und Sesam enthalten". Denn Schokoalde im Winter "Kann Spuren von Fett und Hüftgold" enthalten. Nun gut. Frühlingsrollen müssen ja nicht immer sein, weder auf der Hüfte, noch auf dem Teller!
Besser: Sommerollen aus Vietnam, egal ob selbst nach Rezept zubereitet oder vom Sommerrollen-Meister. Müssen Sie probieren!
Leckere Rezepte aus Vietnam
(Clara Ott)




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