Man kennt das: Sonntagabend, Kühlschrank leer, weil total vergessen wurde, rechtzeitig einzukaufen…

HUNGER! Was tun? Essen gehen? Bei dem nass-kalten Wetter? Neee!

ALSO: Pizza bestellen. Klar, was sonst.

30 Minuten später kommt die Wunsch-Pizza und das Ergebnis ist „na ja“. Boden wabbelig, Belag langweilig und nicht so, wie man es dachte.

Konsequenz: selber machen.

Eine Woche später ist es dann soweit: Pärchen-Shoppen bei „Toom“. Die Frau will etwas besonderes, der Mann wählt simple. Ich meine den Belag natürlich!

Der Mann: Mais, Paprika, Gouda, Champignons

Die Frau: grüner Apfel, Gorgonzola-Käse, Walnüsse

Der Teig wird fertig gekauft – praktisch da inklusive fertig gewürzter Tomatensoße. (Zum Pizza-Teig-Selbermachen aus Hefeteig fehlten uns ehrlich gesagt die Muße, das probieren wir aber nächstes Mal!) Zu Hause werden die Zutaten zurechtgeschnippelt. Der Teig ruck-zuck ausgerollt und – hier der Trick, damit er nicht so labberig wird wie der vom Pizzadienst – ohne alles schon mal für 10 Minuten in den Ofen geschoben.

Danach geht es zack, zack: Zutaten rauf auf die Pizza – streng getrennt voneinander versteht sich.

 
(Pizza vor dem Backen)

Als sich die ersten Aromen in der Wohnung verteilen, fängt der Magen auch schon langsam an zu knurren. 15-20 Minuten später wird serviert: Der Mann die simple, die Frau das besondere – wie gekauft.


(fertige Pizza)


Er: „Sieht ja toll aus und riecht so lecker. Darf ich auch mal probieren?“

Sie: „Klar…!“

Er: „Hmmm – lecker. Mal was anderes. Und das mit den Nüssen ist ja total was Außergewöhnliches!“

Sie: „Hab ich dir doch gesagt – es muss nicht immer der langweilige 0815-Belag sein!“

Er: „Darf ich ein ganzes Stück davon?“

Sie: „Du hast deine eigene Pizza…“

Er: „Bitte!“

Sie: „Na gut!“

Und das Ende der Geschichte: Er isst die besondere Pizza, sie muss die simple nehmen…

Hier das Pizza-Rezept dazu!




(Martina Kleinke)