Liebe geht durch den Magen - Gang 2 & 3

2. Gang: Pizza "Blöde Ziege" (tatsächlicher Name)

  • Ziegenfrischkäse
  • Rosmarin
  • ohne Speck

 
Unser Gesprächsthema: "Was bedeutet es, sich um sich selbst zu kümmern und wie man macht das?"

 

 3. Gang: Besondere Creme Brulée

  • aus grünem Waldmeister
  • Orangeneis
  • frische Erdbeeren

 
Unser Gesprächsthema: "Ist Verliebtsein wirklich nur ein emotionaler und temporär begrenzter Zustand der Begeisterung für einen Menschen, und Liebe ein Sicherheitsgefühl, das entweder wächst oder niemals wirklich gedeiht?"
 
Das nächste Mal gehe ich mit einem Mann in dieses Restaurant. Ich werde keine fettige Pizza essen, sondern mir die Gurkensuppe auf einem Suppenteller bestellen und französischen Wein.
 
Statt über die Liebe und das Leben zu philosophieren, werde ich ihn fragen, ob in seinem Hafen noch ein Anlegeplatz frei ist. Zumindest, für diesen Sommer lang.

(Clara Ott)


Liebe geht durch den Magen - und den Kopf - Die Vorspeise

 Ein Abendessen mit Mama und Schwester im Eisenstein Hamburg

 Getränk: Deutscher Weißwein, der von der Kellnerin als "trotzig" beschrieben wurde. Wie deutsche Männer, sage ich.

Der 1. Gang: "Suppentrilogie:

  • Gurkensuppe
  • Gazpacho
  • Sauerkirschsuppe

 

Passend serviert in Reagenzgläsern. Mit Strohalm. Erinnert eher an künstliche Befruchtung
als an Suppenlöffelschlürfen.


Unser Gesprächsthema: "Funktioniert die Liebe wie ein Hafenbecken, in dem man von Zeit zu Zeit den Liebesanker anlegt, nur, um danach wieder in offene und ungewisse Meer hinaus zu treiben?

(Clara Ott)


Lecker, Lecker an der Alster

Gerade geht es heiß her hier in der LECKER.de-Redaktion in Hamburg. Ideen über Ideen werden gesucht und umgesetzt, damit die LECKER.de-Seite für Sie immer besser wird. Dazu gehört natürlich auch immer mal wieder eine Reise nach der Arbeitszeit in verschiedene Restaurants, damit wir hier im Redaktionsblog darüber schreiben können.

Anfang der Woche, knappe 30 Grad in der schönsten Stadt der Welt, zog es mich an die wunderschöne Außenalster. Im "Cliff" bekam ich samt Freund einen Platz mit Blick auf die Segler und Kanu-Fahrer.

Bestellt wurde ein Mediterraner Salat-Teller mit Tomaten, Parma-Schinken, Oliven, Peperoni und Scampis – dazu eine erfrischende Rosé-Schorle. So muss ein arbeitsreicher Tag ausklingen!

Auch bei LECKER.de gibt es tolle Salat-Rezepte – probieren Sie doch einfach mal eins aus…

(Martina Kleinke)


Sommerrollen

Sommerrollen kennt man bisher als Frau nur, wenn man seinen Rock vom Vorjahr anzieht und feststellt, dass das Hüftgold nicht weniger geworden ist, sondern sich in kleinen Röllchen über den Bund legt.

Doch Sommerrollen bezeichnen, das weiß ich seit vier Wochen, auf ganz leichte, beglückende Art auch eine absolut feine Leckerei aus der vietnamesischen Küche: Reispapier, gefüllt mir Gemüse, Glasnudeln, Kräutern, Gewürzen und wahlweise auch Fleisch.

Im Gegensatz zu den Sommerrollen, die man sich unfreiweillig auf die Hüften zaubert, kann man bei ausgesuchten vietnamesischen Restaurants sogar selber Hand anglegen, und ähnlich wie bei Sushi mit Hilfe von Untersetzer diese Rollen anrichten.

Eine sehr gesellige Sache an einem Abend mit Freunden!

Auf dem Bild liegt eine Sommerrolle unten rechts, neben scharfer und süßer Soße; daneben die bekannte, nicht weniger leckere aber etwas fettigere Variante der Frühlingsrolle.

Diese, wie jede Frau weiß, kommt ja ganzjährig auf den Teller und wird gefühlt nach dem Winter auf der Hüfte der Frau entdeckt, wenn der Winter hart, dunkel wie Bitterschokolade und Lebkuchenherzen war und die Warnung einer Schokoladentafel zutrifft "Kann Spuren von Ernüssen und Sesam enthalten". Denn Schokoalde im Winter "Kann Spuren von Fett und Hüftgold" enthalten. Nun gut. Frühlingsrollen müssen ja nicht immer sein, weder auf der Hüfte, noch auf dem Teller!

Besser: Sommerollen aus Vietnam, egal ob selbst nach Rezept zubereitet oder vom Sommerrollen-Meister. Müssen Sie probieren!

Leckere Rezepte aus Vietnam

(Clara Ott)


Französisch für Anfänger

Für meine kulinarische Runde mit zwei ehemaligen Kolleginnen war ich vor Kurzem auf der Suche nach einer geeigneten Location. Italienisch, spanisch, griechisch ... alles schon da gewesen.

Nach langem Überlegen kamen wir auf die französische Küche, und mir fiel das kleine urige Restaurant "Jimmy Elsass" in Hamburg-Eimsbüttel ein. Dort soll es die besten Flammkuchen der Stadt geben.

Gesagt, getan. Zwar gibt es dort fast nur Flammkuchen, aber diese in diversen Ausführungen - von deftig bis süß. Und der Ruf, der dem Jimmy Elsass vorrauseilte, bestätigte sich. Leckere, original Elsässer Flammkuchen, hauchdünner Boden und kreative Beläge (Bild: Schwarzwälder Schinken und Champignons). Dazu der französiche Hauswein und es wurde ein runder Abend.

Flammkuchen-Rezepte

(Joachim Topp)


In London gibt’s auch gutes Essen – Part 2

Vor ein paar Tagen berichtete ich von meinem kulinarischen Highlight aus Good Old England.
Als Vorspeise gab es herrliche Bruschetta, die unglaublich lecker war, dazu der frische Weißwein - einfach großartig als Ausklang eines doch etwas anstrengenden Sightseeing-Programms in der britischen Hauptstadt.

Nun war die Hauptspeise dran. Die Erwartung war nach dieser Vorspeise dem entsprechend hoch. Mein Freund und ich wählten beide Pasta mit würziger Tomatensoße und Scampis. Und was soll ich sagen? Es war mit Abstand die beste Pasta die ich je gegessen habe - wirklich!

Der Kellner fragte nach dem servieren, ob wir Pfeffer und Parmesan dazu wünschen und bekamen frisch aus der Mühle beides auf den Teller. Einfach ein toller Service, der Eindruck macht. Die Tomatensoße war perfekt gewürzt, nicht zu scharf und nicht zu schlapp, hinterließ aber ein angenehm prickelndes Gefühl im Mund. Und wissen Sie was? So viele Scampis wie in dieser Pasta habe ich noch nie auf einem Teller gehabt! Toll!

Das Essen war ein Gedicht - und England kann noch etwas lernen - zumindest von den Italienern! Wir kommen gerne wieder, "Bella Italia!!

Noch mehr italienische Rezepte...

(Martina Kleinke)


In London gibt’s auch gutes Essen – Part 1

Bruschetta

Man glaubt es kaum, aber England bzw. London hat nicht nur Fish & Chips oder Baked Beans zu bieten, sondern auch wirklich leckeres Essen. Über Pfingsten war ich im Königreich und kam nach einem misslungenen Auftakt (zähes Rump-Steak mit kalten Pommes) am zweiten Abend aus dem Lob nicht mehr heraus.

Ich war mit meinem Freund bei „Bella Italia“, einer ziemlich großen Restaurant-Kette am Leicester Square, die im London-Führer empfohlen wurde. Und was soll ich sagen: Der Abend war perfekt. Zwar sind die Tische sehr klein, aber die Bedienung und die Aufmerksamkeit, die man dort bekommt, stehen dem in Nichts nach.

Als Vorspeise wählten wir natürlich Bruschetta für rund 4 Pfund und bekamen drei supergroße, krosse Weißbrotscheiben mit köstlichen Tomaten-, Zwiebel-, Knoblauch-,  Ruccola-Belag. Dazu wählten wir eine Flasche weißen Hauswein, ein Pino Grigio, der herrlich gekühlt einfach perfekt passte.

Die Hauptspeise war ein Gedicht – aber dazu in den nächsten Tagen mehr…

(Martina Kleinke)


Ein Focaccia im Regen

Samstagnachmittag und Dauerregen in Hamburg. Da gibt es eigentlich nichts Besseres, als sich mit Freunden beim kleinen Italiener auf einen Latte Macchiato und ein leckeres Focaccia mit Rucola, Tomatenpesto und Mozzarella zu verabreden. Schaut unspektakulär aus, schmeckt aber richtig lecker ...

Mein Lieblingscafé im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel: Due Baristi!

Wenn man doch Zeit hat, sich Focaccia daheim zu machen, geht das übrigens ganz simpel aus fertigem Pizzateig, Raclettekäse, Schinken und Rosmarin!

(Nicole Schindler)


An einem Sonntag im Januar

An einem verregneten Sonntag im Winter gibt es beinahe nichts schöneres, als in einem beheitzten Café zu sitzen, während es draußen regnet, nass und grau ist. Wenn der Kellner dann auf smarte Weise verpeilt und nett lächelnd, Kuchen bringt und den Keks so locker auf den köstlichen Milchschaum des Sojakaffees legt, dass man auf die Frage, ob man noch etwas wünscht, eigentlich nur "Deine Telefonnummer" erwidern möchte, dann, ja dann, ist es ein gelungener Cafébesuch gewesen.

Ach ja: bei dem Café handelte es sich um das Café Mangold im Hamburger Karoviertel und bei dem Kuchen auf dem Foto tatsächlich nicht um einen herzhaften Quiche, sondern einen süßen, versunkenen Apfelkuchen.


(Clara Ott)


Über den LECKER.de-Blog:

Trennkost zum Frühstück? Kreative Bürosnacks? Im Alltag isst es sich leider nicht immer ausgewogen und gesund ...

Deswegen hat sich das Team von LECKER.de bei Kollegen umgeschaut, was morgens, mittags und abends so gegessen wird. Lecker? Nicht alles. Aber durchaus sehr abwechslungsreich!
Mit dabei: Hobbyköche, Vegetarier, Kochlaien und Fast-Food-Fans.

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