30 Juli 2009
Das Schnitzel und ich
17 Juni 2009
Ein gesundes Mittagessen

Als LECKER.de-Redakteur hat man das Vernügen sich den ganzen Tag mit den leckersten Gerichten, den schönsten Rezeptbildern und den süssesten Produktneueheiten zu befassen. So weit so gut, aber wer denkt dabei eigentlich an die Figur des schwerbeschäftigten Redakteurs... richtig niemand :).
Zum Glück gibt es bei uns eine sehr gute und auch preisgünstige Kantine, die einem ab und zu auch leichte Kost zur Verfügung stellt.
Sehr zu empfehlen war die Ofenkartoffel mit leichter Quarkcreme und frischem Salat. Da setzt man sich wohlgenährt und mit gutem Gewissen wieder an die besten Käsekuchen-Rezepte ...
Hier finden Sie weitere leichte knackige Gemüse-Gerichte
(Joachim Topp)
18 Mai 2009
Man nimmt, was man hat...

Sie kennen das bestimmt: Alle Läden haben zu und Sie Hunger. Ein Blick in den Kühlschrank verrät: Daraus lässt sich was machen. Ich habe letztens noch einen Mozzarella-Käse, Tomaten, Putenfilet und "Sponge-Bob"-Nudeln zusammen bekommen. Dann geht`s los: absolut ohne Rezept und total kreativ!
Ich lege das Filet in Olivenöl gewürzt mit Paprika, Salz, Pfeffer und Kräutern. Dann fällt mir ein: Was für eine Soße soll ich bloß zu den Nudeln machen? Ketchup finde ich zu langweilig. Also krame ich noch mal im Schrank und finde Knoblauch-Soße im Glas - normalerweise benutzt man das nur zum Grillen. Daraus kann ich was zaubern. Die Filets haben nun genug durchgezogen, ich schneide Sie in 4 gleichgroße Teile und lege sie in die heiße Pfanne. Nach ein paar Minuten braten von jeder Seite belege ich die Stücke mit jeweils einer Tomatenscheibe und einem Stück Mozzarella - oben drauf noch etwas Basillikum-Gewürz und ab in den Backofen bei rund 150 Grad. In die noch heiße Pfanne gebe ich die Knoblauch-Soße, dazu klein gewürfelte Tomatenstücke. Im Kühlschrank finde ich noch ein kleines Stück Paprika-Gewürz-Butter: ab in die Pfanne. Miit Pfeffer und Salz sowie Chili abschmecken - fertig. Nudeln kochen, Filet aus dem Ofen und alles lecker anrichten - und es schmeckte wirklich großartig!
(Martina Kleinke)
11 Mai 2009
Ode an die Currywurst

Magenknurren. Speichelfluss. Ein nervöses Zucken des Augenlids. Der Anblick eines Parmaschinkenbrotes in der Hand meiner besten Freundin hat mich, langjährige Vegetarierin, aufgerüttelt und mir zu folgender Erkenntnis verholfen: Mein Körper braucht Fleisch!
Drei Jahre ist das jetzt her - und die Laune, die mich einst in die Enthaltsamkeit trieb, selbst für mich heute nicht mehr nachvollziehbar. Spaghetti Bolognese koche ich mit der Extra-Portion Hack. Als Geburtstagsessen wünsche ich mir wahlweise Gulasch, Rouladen oder Minutensteaks. Ich kann an keiner Wursttheke vorbeigehen, ohne mir vorzustellen, wie die freundliche Fleischfachverkäuferin eine zusammengerollte Scheibe Gesichtswurst über die Theke reicht.
Und nun stelle man sich meinen Gesichtsausdruck vor, als ich mit meiner Currywurst to go, wie sie stattlicher nicht hätte sein können, das Büro betrat! Um eines klar zu stellen: Ich hasse Fußball, Dosenbier und Autorennen. Ich LIEBE Shopping, pinken Nagellack und Pumps. Doch diesem in Ketchup wahr gewordenen Traum konnte ich trotz meines doppelten X-Chromosoms unmöglich widerstehen! Geschätzte 100.000-Trillion Kalorien und dem damit einhergehenden Gefühl, nicht mehr vom Schreibtischstuhl bis zum Monitor denken zu können, später bereute ich die Currywurst-Entscheidung bitterlicht. Von einem langfristigen Lerneffekt sollte man bei mir als eingefleischte Fleischfreundin aber nicht ausgehen...
Kreative Currywurst-Rezepte auf LECKER.de
(Nina Heitele)
3 April 2009
Garantiert vegetarisch

Mittags in Hamburg Süden – Hunger! Doch was tun, wenn sich außer nach Fett miefenden Schnellimbissen à la "Puppe, satt musset machen!" nichts für verwöhnte Vegetariergaumen in fußläufiger Nähe befindet? Zum Glück gibt's einen vierbuchstabigen Supermarkt gleich um die Ecke, der in seinen Regalen auch leckere leichenfreie Zutaten für ein zwar nicht opulentes, dafür aber schnelles, günstiges, sättigendes und – jaja! – außerdem auch gesundes Mahl beherbergt.
Die Grundzutaten meines Dauerbrennergerichts: Naturreis, Naturtofu, Schafskäse (und nein, bitte nicht die nach Autoreifen schmeckende Light-Variante, sondern – mein Hüftgold wird es mir danken – die volle Fettdröhnung!), passierte Tomaten und frische Kräuter. Erst den Reis kochen, dann alles auf einen Teller geben und noch einmal kurz in der Mikrowelle erhitzen. Ja, die Mikrowelle, oder auch: der Scheidepunkt in der Küche – denn was des einen Leid, ist des anderen Freund. Aber so lange es noch keine ausreichenden Studien über eine eventuell nachhaltige Schädigung des Erbgutes und zumindest Förderung von Falten oder Cellulite beim Mikrowellengebrauch gibt, werde ich weiterhin auf dieses putzige Küchengerät zurückgreifen. Also, wie gesagt, die Reis-Tomaten-Tofu-Käse-Masse ca. 2 Minuten mithilfe elektromagnetischer Strahlen erhitzen und anschließend frische Kräuter darauf geben. Fertig. Lecker! …und seit geschätzten vier Wochen mein liebster Magenfüller
P.S.: Noch schmackhafter wäre meine - ich nenne sie liebevoll - Mittagspampe
geworden, wäre ich nicht die letzte in der Redaktionsküche gewesen und
hätte auf die einzige noch verbleibende aller Schüsseln, die nun
wahrlich alles andere als eine Augenweide ist, zurückgreifen müssen.
Aber nun gut. Denn wie schon die Türsteher überlaufener Clubs gerne mal
sagen: In ist, wer drin ist. Adaptiert auf diesen Fall heißt es also:
In ist, was drin ist!
(Janin Hasteden)
7:15 Uhr: Unwetter in Hamburg – kalt – nass – ungemütlich – trotzdem Sport am Morgen – Kieser Training – den Schlendrian überwinden!
Bauch – Beine – Po - Rücken – Schultern – Brust – duschen – umziehen – und ab zur Arbeit!
Ach ja Bauch – da war doch was – Was esse ich eigentlich zum Mittag?
8.30 Uhr: Aldi hat geöffnet – schnell nen Sixer Wasser – dann muss ich den heute Abend nicht kaufen – Ach ja Bauch!
Tiefkühltruhe – Lasagne Bolognese – nö kenn ich schon – Penne mit Hähnchen-Brust in Käsesahnesauce.
Wenn schon Tiefgefrorenes dann doch wenigstens gesund!
Kasse – 1,99€ - Jetzt aber los zur Arbeit.
13:07 Uhr: 10 Minuten Mikrowelle – 2 Minuten auskühlen lassen – Messer & Gabel – Yummy!
13:30 Uhr: War einigermaßen lecker und sättigend, aber nix gegen dieses Rezept für "Penne-Hähnchen-Pfanne" ...
(Martin Kaltwasser)
23 März 2009
Zack, zack – der Sattmacher.
Die Überlegung: Gehe ich mittags zum Essen raus? Wohl eher nicht. Hamburg-Harburg bei Pieselregen schockt nicht wirklich. Dann muss ich mir wohl was mitnehmen.
Idee: Pellkartoffeln mit Kräuterquark und dazu? Mal was anderes als Putenstückchen. Wie wäre es mit Surimi – zerkleinerten Fischsticks?
Gesagt getan mit einer Zubereitungszeit von ca. 20 Minuten:
Kartoffeln kochen, abpellen vor stumpfen Sonntagsfrüherabend-TV-Serien, ab in die gute alte Tupper-Box und zack in den Kühlschrank.
Am nächsten Mittag die Kartoffeln in Scheiben schneiden, in die Mikrowelle für knapp 2 Minuten auf 900 Watt. Währenddessen die Surimi in kleine Stücke schneiden. Kräuterquark auf die warmen Kartoffelscheiben klecksen, Surimi-Stücken drauf – voilá – fertig!
Fazit: Schmeckt wunderbar, sieht echt lecker und farbenfroh aus (das Auge isst ja schließlich mit…) und macht pappsatt!
Noch mehr Rezepte mit Surimi hier!
(Martina Kleinke)
13 März 2009
Baked Beans
Trotz meiner englischer Herkunft esse ich nicht jeden Tag ein großes Frühstück mit allem rum und ran. Doch ohne die dazugehörigen gebackenen Bohnen komme ich nicht aus. Allerdings esse ich die als komplette Mahlzeit und koche mir die immer selber.
Denn echte Baked Beans haben mit der faden Dosen-Variante fast nichts zu tun. Gekaufte Baked Beans werden lediglich in einer einfachen Tomaten-Soße einmal aufgekocht und dann in die Dose gegossen. Das Rezept hierfür ist aufwendiger: Die über Nacht eingeweichte Bohnen werden kurz aufgekocht und mit Tomaten-Paste, wärmende Gewürze wie Nelken, Zimt und Ingwer sowie Kräuter gemischt. Dazu kommen Honig, Golden Sirup und ein gutes Stück Schweinefleisch mit viel Fett und Knochen – Bauch oder Backe ist zu empfehlen. Ich werfe noch dazu Wurzelgemüse rein, wobei dies nicht zum originalen Rezept gehört.
Das ganze wird mit kochendem Wasser aufgefüllt und im warmen Ofen dann 5 bis 8 Stunden geschmort – die Temperatur sollte hierbei nicht über 160°C steigen. Das Fett vom Fleisch löst sich langsam in der Flüssigkeit auf und die Bohnen werden dadurch nicht nur weich sondern regelrecht geschmeidig. Ein schönes Rezept für einen regnerischen Sonntag, an dem man eh doch nur zu Hause bleiben will.
Am Abend portioniere ich dann die Bohnen und nehme die in
den nächsten Tagen zur Arbeit mit. Im Kühlschrank halten sie locker eine Woche.
Noch mehr Rezepte aus England hier!
(Brian Melican)
12 März 2009
Sushi von Herzen
Hach. Was gibt es Schöneres an einem verregneten Frühlingstag, als von einem sehr geschätzten Arbeitskollegen Gurken-Makis geschenkt zu bekommen?
(Clara Ott)
Über den LECKER.de-Blog:
Trennkost zum Frühstück? Kreative Bürosnacks? Im Alltag isst es sich leider nicht immer ausgewogen und gesund ...
Deswegen hat sich das Team von LECKER.de bei Kollegen umgeschaut, was morgens, mittags und abends so gegessen wird. Lecker? Nicht alles. Aber durchaus sehr abwechslungsreich!
Mit dabei: Hobbyköche, Vegetarier, Kochlaien und Fast-Food-Fans.
Noch mehr Blogs auf LECKER.de:
Der Tassen-Blog
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