Das (un)perfekte Dinner

Anlass:
Einen charmanten Mann bekochen und versuchen, mich für sein Dinner zu revanchieren.
 
Location:
Aufgrund des Sommerwetters mein kleiner Balkon in St. Pauli, gerade groß genug für zwei Personen; der Klapptisch allerdings etwas zu klein für zwei Pastateller plus Gläser.
 
Vorspeise:
Rucolasalat mit Tomaten und gratiniertem Honig-Rosmarin-Ziegenkäse.
 
Hauptgericht:
Weissweinrisotto mit Pfifferlingen, glatter Petersilie, Parmesan.
 
Dessert:
Eigentlich Schokoladeneis. Tatsächlich jedoch Wodka mit Ginger Ale und Salatgurke.
 
Fazit:
Das Essen war köstlich. Der Drink nach dem Essen allerdings ein großer, großer Fehler. Und ich muss mich erneut bei ihm revanchieren.

(Clara Ott)


Es lebe Mama’s Fischauflauf!

Meine Schwester hat mir vor Jahren, als ich auszog, ein Rezeptbuch geschenkt mit allen wichtigen Rezepten zum Nachkochen – alles schön handschriftlich eingetragen. Darin natürlich: Der beste Fischauflauf der Welt von unserer Mama – super einfach und unglaublich lecker!

Nach ewig langer Zeit wollte ich ihn endlich mal wieder kochen, mein Freund, der Fisch nicht wirklich mag, verweigerte es aber vehement. Doch damit habe ich mich, typisch Frau, nicht abgefunden und eines Abends, klammheimlich sozusagen, einen Auflauf gezaubert.



Als er in die Tür kam, waberte schon der schönste Geruch durch unsere Wohnung und Schatzi fragte neugierig: „Hmmm, DAS duftet aber toll…“  

Wie bereits bekannt sieht man bei einem Auflauf oft nicht mehr, WAS man da eigentlich gerade isst. Mein Freund nahm den ersten Happen UND: war begeistert! Fisch ist eben nicht immer Fisch…

Wer auch mal auf den Geschmack kommen möchte: Hier ist die Anleitung

(Martina Kleinke)


Eine Ode an den Ex-Freund

Lecker Auflauf

Warum? Weil ich sonst dieses Rezept niemals kennengelernt hätte: Der beste Nudelauflauf der Welt!

Man braucht: 500 g Joghurt, Reibekäse (500 g), ein Ei, Mais, gekochter Schinken oder Hack (je nach Geschmack), 500 g kurze Spiralnudeln und verschiedene Gewürze. Und so einfach ist die Zubereitung: Joghurt mit Ei in einer Schüssel vermengen, den Mais dazu, die Hälfte des Käses darunter mischen. Die Masse nun würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika, Chili und Basilikum bzw. was das Herz an Gewürzen begehrt.

Wenn man den gekochten Schinken wählt, diesen in kleine Würfel schneiden und auch in die Schüssel geben. Wenn man lieber gemischtes Hack mag, diese bitte in einer Pfanne braten und würzen.

Eine Auflaufform fetten, parallel die Nudeln ankochen (nicht ganz gar, nur kurz ins heiße Wasser geben). Alles zusammen in die Auflaufform geben und gut vermischen. Zum Schluss den Rest des Käses oben drauf. Für 20-30 Minuten in den Ofen bei 200 Grad.

Einfach köstlich und ein großes DANKE an den Ex!

PS: Schmeckt auch noch großartig kalt oder warm am nächsten Tag!

(Martina Kleinke)


Köstlich, Vanille-Fisch!

 

Fisch mit Vanille - das klingt für den einen oder anderen eventuell erstmal seltsam. Aber ich schwöre, jeder der es mal probiert hat, will es immer wieder essen!

Zunächst gemahlene Vanille mit Sonnenblumenöl vermischen und etwas ziehen lassen. Dann das Vanille-Öl in der Pfanne erhitzen und darin das Fischfilet von beiden Seiten braten (am besten nimmt man Pangasius oder Seelachs). Während des Bratens den Fisch hin und wieder mit etwas Vanille-Öl beträufeln. Dazu schmeckt z. B. ich Tomatensalat mit Mozzarella und viel frischem Basilikum.

Eine andere, etwas aufwenigere Variante dieses Gerichtes geht so: Vanille mit gesalzener Butter vermischen, je ein Fischfilet auf ein ausreichend großes und mit Öl bepinseltes Stück Pergamentpapier legen und mit der Vanille-Butter bestreichen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Den Fisch in das Pergamentpapier einpacken und auf einem Blech im Ofen garen.

Eines haben beide Varianten gemeinsam: das Ergebnis ist einfach zum Niederknien köstlich!

 (Birte Wloka)


Ich kann auch gesund, jawoll!

Salat als gesunde Alternative 

Ganz entgegen Ihrer Annahme, ich würde mich hauptsächlich von Tacochips, Hochzeitstorten und Prosecco ernähren, bewies ich mit meinem gestrigen Abendessen einmal das Gegenteil. Es gab: Kunterbunte Blattsalate mit Tomaten, frischen Champignons und Sojasprossen in Senf-Kräuter-Vinaigrette. Dazu geräucherte Lachsstückchen und fertig war meine Sonntagabendkost.
Bei dem tollen Wetter genau das Richtige und nach zwei Cappucini plus Cantuccini-Gebäck in der Schanze, ein erfrischender und leichter kulinarischer Abschluss. Na gut, danach gab es noch ein paar frische Erdbeeren zum Dessert, aber Obst ist schließlich ebenso gesund wie Salat. Außerdem verspeiste ich die roten Leckerbissen diesmal auch als Solisten und missbrauchte sie nicht als Prosecco-Fruchteinlage (wie Sie wissen, ist der seit dem letzten Eintrag, ja auch leer…).

(Franziska  Anders)


Das Hundertste Spargelrezept?

Spargel Spezial 

Nicht ganz. Dieses punktet mit Sauce, die vergleichsweise fettarm und dafür erfrischend würzig ist. Eine Limonen-Sojasaucen-Butter.

Meine Mischung: 2/3 Butter, 1/6 Limonensaft, 1/6 Sojasauce. Schmeckt klasse zu Spargel wie zu Kartoffeln – kann nur noch mit ein paar Sesamsamen getoppt werden.

P.S. Die Deko aus Zitronenmelisse und Schnittlauchblume darf natürlich mitgegessen werden.

(Kirsten Schwieger)


Die ultimative Frühlings-Suppe

 

Es wird Frühling – jedenfalls langsam. Dafür aber sicher! Kulinarisch bedeutet der lang ersehnte Frühlingsanfang für mich: Zeit für die ultimative und besonders köstliche Frühlings-Kohl-Suppe. Selbige ist nämlich sehr leicht bekömmlich und belastet in der wärmeren Jahreszeit nicht noch zusätzlich wie so zahlreiche andere Speisen. Steak und Co. sind für den einen oder anderen sicher nach wie vor der absolute Gaumenschmaus, doch liegen gerade bei frühlingshaften Temperaturen so schwer im Magen wie ein übermüdetes Nilpferd in der Wassergrube.

Zudem ist die Frühlings-Kohl-Suppe ein großartiger Vitamin- und Mineralien-Lieferant und eignet sich außerdem für alle, die sich schon mal rechtzeitig in Richtung Bikini-, beziehungsweise Badehosen-Figur bewegen möchten – sozusagen als kleine Kohl-Suppen-Diät.

Für die perfekte Mischung schneide ich einen Weißkohl, fünf Frühlingszwiebeln, zwei Stängel Staudensellerie, ein Stück Sellerie, 500 Gramm Möhren, 6 gehäutete Tomaten und einen Bund Petersilie in kleine Stücke und gebe alles zusammen in einen Topf – ja, der Topf sollte groß sein – ziemlich groß… So viele gute Zutaten brauchen eben ihren Platz. Anschließend gieße ich so viel Wasser in den Topf, dass der Durst meines Gemüses gestillt ist, sprich: Sämtliches Gemüse sollte komplett mit Wasser bedeckt sein. Hinzu kommen je nach Geschmack dann noch zwei bis drei Würfel Gemüsebrühe und Pfeffer und als kleines Extra-Schmankerl: Sesamsamen oben drauf. Das war’s auch schon! Jetzt heißt es nur noch: kochen – zwar nicht bis zum Umfallen, aber so lange, bis sich sämtliches im Topf Enthaltene vom ursprünglich harten in einen weichen Zustand verwandelt hat. Ich erhitze das Ganze immer zuerst etwa zehn Minuten auf hoher Stufe und stelle die Herdplatte auf Sparflamme, sobald alles schön brutzelt. Nach etwa einer halben Stunde ist meine Frühlings-Kohl-Suppe auch schon essfertig – und ich ausreichend hungrig.

Zwei besonders praktische Aspekte: Die Suppe sättigt sehr gut trotz geringer Kalorienanzahl und eignet sich außerdem hervorragend zum Einfrieren. Dafür verwende ich immer Gefrierbeutel und gebe pro Beutel eine Portion Suppe hinein. So kann ich mir schnell und einfach einen Beutel aus dem Eisfach schnappen und mir ein leckeres Süppchen zubereiten. Und wenn es mal regnen sollte (denn das kommt ja im besten Frühling vor): Einfach einen Teller Kohl-Suppe gezaubert und schon ist der Frühling wieder zum Greifen nah – zumindest für den Moment… Wohl bekomm’s!

Weitere leckere Suppenrezepte finden Sie hier.

(Christiane Werk)


Einmal Spargel grün-weiß, bitte!

Spargel grün weiß 

Neben einem ausgiebigen Frühstück gehört zu meinem Samstagmorgen der Besuch auf dem kleinen Wochenmarkt nebenan. Dort decke ich mich mit reichlich Obst und Gemüse für nahezu die ganze Woche ein. An diesem Samstag hat mich frischer Spargel angelächelt. Leider hatte ich jedoch die Qual der Wahl, denn irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden: Soll es nun der grüne oder der weiße Spargel sein? Nach gründlichem Überlegen habe ich mich weder für die eine noch die andere Sorte entschieden. Anstatt dessen landeten grüner und weißer Spargel im Einkaufskorb und später am Abend auf einem knusprigen Kartoffelgratin in meinem Backofen.

Mit Weißwein serviert hat der Spargel „grün-weiß“ mit getrockneten Tomaten, Kapern und Mozarella überbacken herrlich geschmeckt.

(Nicole Schindler)



Der perfekte Sonntags-Braten

Ein Abendessen mit der ganzen Familie. Eigentlich etwas sehr schönes. Der Hausherr darf kochen und die werte Mutter sich nett bemuttern lassen. Ich freue mich immer sehr auf diese Events. Es ist selten genug, dass die ganze Familie zusammenkommt. Heute ist es soweit, Geschwister, Eltern und Oma. Alles was den selben Namen trägt ist zusammen. Na gut meine Oma heißt anders, darf aber trotzdem mitessen...

Heute steht folgendes auf dem Speiseplan: Lammkeule in Olivenkruste mit schwäbischen Schupfnudeln und handgeplückten grünen Bohnen. Was will das kulinarische Genießerherz mehr. Und die Vorfreude bestätigt sich. Ein perfektes Gericht für das wochenendliche Familienessen.

Mehr Lamm-Rezepte gibt es hier

(Joachim Topp)



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